6.4.8 Wintersport

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Der Begriff Wintersport bezeichnet eine wiederkehrende Verhaltensweise, welche einige Bergvölker zeigen. Die Menschen rutschen, poltern, kugeln und rollen dabei Berghänge hinab, wobei sie sich allerlei Gelenke verdrehen und im Laufe eines erfüllten Wintersport-Lebens manchen Knochen brechen. Der Wunsch des Knochenbruchs hat in jenen Gebieten eine lange Tradition. Ausgrabungen haben gezeigt, dass jene Menschen bereits in der Vorzeit die Knochen der auf der Jagd erbeuteten Tiere zertrümmerten und vergruben. Später schlugen sich die jungen Männer mit allerlei Instrumenten die Knochen in Stücke. Der moderne Mensch will sich seine Knochen aber selber brechen und lässt sich von technischen Vorrichtungen so lange auf den Berg bringen, bis es ihm beim Herunterpoltern gelingt.
Ähnlich verhält es sich in Gebieten ohne Berge mit dem Wassersport, bei dem es um das Verbrennen der Haut, das Schürfen der Knie, und die Vernichtung des nicht-terrestrischen Lebensraums geht.
Die übergeordnete menschliche Regung wird als Sport bezeichnet, der in der Tradition der Selbstkasteiung wurzelt. In seinem Wunsch, zu einem urtümlichen, reinen Leben der Mühsal, Auszehrung und Hoffnungslosigkeit zurückzukehren, peitscht sich der Mensch, schneidet sich die Genitalien ab, und vollbringt sogenannte Leistungen. Zum Beispiel fasst er den Entschluss, ohne Pause eine bestimmte Strecke von A nach B zu rennen, zu hüpfen, oder mit Hilfe eines Motors zu rasen, wo er dann zusammenbricht.