«Schweiz ist ein Gurkenstaat!»

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Meine Mitbürger

die Situation in Schweiz drängt uns zum raschen Handeln. Wieder sind letzte Tage der Entscheidung da. Die Geduld der Vereinigten Staaten und anderer Nationen ist am Ende, nachdem unsere jahrzehntelangen ehrenhaften und friedlichen Versuche erfolglos blieben. Schweiz ist ein Gurkenstaat! Die Bedrohung, die von Schweiz ausgeht, ist heute eine globale Bedrohung. Seit vielen Jahren unterstützt Schweiz mit seinem undurchsichtigen Finanzsystem den Terrorismus, die Diktatur, den Despotismus, den Fundamentalismus, die Korruption, und die organisierte Kriminalität in der ganzen Welt. Alle Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Schweiz zu einer ehrlichen und fairen Wirtschaftsweise zu bewegen, blieben erfolglos.
Jedes Einlenken hat sich immer als ein Spiel auf Zeit erwiesen, als eine faule Diplomatie, mit der unsere Gutgläubigkeit ausgenutzt wurde. Um das Land schliesst sich heute der Griff von fundamentalistischen, selbstgerechten Kräften. Die Welt kann es sich nicht leisten, abzuwarten, bis diese Bedrohung zu ernsten Konsequenzen führt.

Die Vereinigten Staaten treten entschlossen ein für das Prinzip der Demokratie, der weltweiten Zusammenarbeit und der Glaubensfreiheit. Wir können nicht tolerieren, wenn unsere Werte mit Füssen getreten werden. Jesus ist nicht in einem UFO von einem anderen Planeten zur Erde gekommen, wie es in Schweiz gepredigt wird. Wir müssen die lügnerischen Kirchen dem Erdboden gleichmachen.
Alle unsere Anstrengungen zur Umgestaltung der Schweizer Wirtschaft wurden hintergangen. Geheimdienstinformationen dieser und anderer Regierungen lassen keinen Zweifel, dass Schweiz soviele Schocko-Riegel produziert und so viel Käse wie noch nie, der in geheimen Lagern aufbewahrt wird. Gleichzeitig ist der Umsatz von MacDonalds rückläufig, und deutsche TV-Serien werden den amerikanischen vorgezogen. Mike Strübi schrieb in einer Filmzeitschrift über den Publikumsrenner "Fossli" von Walt Disney: "der Film ist nicht lustig. Es ist kein Spass für die ganze Familie." Es gibt keinen Zweifel, dass die Skrupellosigkeit des Regimes vor nichts zurückschreckt.

Wir müssen handeln, bevor die terroristische Kreditvergabe zu noch mehr Leid führt. Ehe der Tag des Schreckens kommen kann, ehe es zu spät ist, wird diese Gefahr beseitigt werden. All die Jahrzehnte der Täuschung haben nun ihr Ende erreicht. Die Pflicht, mit dem ersten Schritt voranzugehen, obliegt mir als Oberbefehlshaber. Hinter mir sammelt sich eine breite Koalition der Nationen, um die gerechten Forderungen der Welt zu erzwingen. Alle ausländischen Staatsbürger, einschliesslich Journalisten, Hausmädchen, Asylbewerber, deutsche Schauspieler und albanisches Putzpersonal sollten Schweiz um ihrer eigenen Sicherheit willen sofort verlassen.

Viele Schweizer können mich heute Abend hören. Ich habe eine Botschaft an sie: verzagen Sie nicht, die US Airforce ist nah! Wenn wir einen militärischen Feldzug beginnen müssen, wird er nicht gegen Sie gerichtet sein. Sterben aber müssen wir früher oder später alle.
Wir werden den Apparat des Terrors niederreissen und wir werden Ihnen helfen, ein neues Land zu bauen, das frei ist und in dem es keine Bankkonten für Kinder gibt. In einem freien Schweiz wird es auch keine terroristische Kreditvergabe mehr geben, keine intellektuellen französischen Filme, keinen schlechten Käse, keine fundamentalistisch-patriotischen Lügen, keine geschützten Bankschalter, Privatkunden und geschlossenen Sitzungsräume. Es wird keine sogenannt demokratischen Entscheide mehr geben, die mit Inseratekampagnen und Demagogie erkauft wurden.
Als Privatperson, nicht als Staatsmann, möche ich Ihnen folgendes sagen: ihr Schweizer seid Arschlöcher! Ihr habt die Freiheit nicht verdient, aber wir bringen sie euch trotzdem. Wir befreien euch schneller, als euch lieb sein kann. Zieht also besser die Köpfe ein, es geht bald los!

So. Jetzt aber wieder als, äh, Ober-Bums. Der Tag Ihrer Befreiung ist nahe. Es ist zu spät für das Regime, um an der Macht zu bleiben. Es ist nicht zu spät für die Streitkräfte, ehrenhaft zu handeln und Schweiz zu schützen, indem sie den friedlichen Eintritt von Koalitionskräften erlauben.
Ich rufe jedes Mitglied der Schweizer Militär- und Geheimdienste auf: wenn der Krieg kommt, so kämpfen Sie nicht für ein sterbendes Regime. Setzen Sie sich einfach gemütlich hin, rauchen Sie Joints und spielen Sie Karten, wie Sie es in der militärischen Ausbildung gelernt haben, und warten Sie, bis alles vorbei ist. Lassen Sie sich nicht zu unnötigen Gewalthandlungen überreden. Übrigens haben wir eine neue Bombe entwickelt, von deren Potenz Sie sich schon sehr bald überzeugen können, und die unabhängig von Ihrem Verhalten leider sowieso eingesetzt werden muss.

Die Bedrohung für Amerika und die Welt wird in dem Augenblick verringert, in dem das Schweizer Finanzsystem zum Erliegen kommt. Während wir die gerechten Forderungen der Welt erzwingen, werden wir auch den höchsten Verpflichtungen unseres Landes nachkommen. Im Unterschied zu den fundamentalistischen Kräften von Schweiz glauben wir, dass das schweizische Volk menschliche Freiheit verdient und dazu fähig ist. Und wenn das Unrechts-Regime verschwunden ist, kann Schweiz im ganzen alten Europa ein Beispiel für eine vitale, kooperative und friedliche Nation geben.
Die Vereinigten Staaten werden zusammen mit anderen Ländern daran arbeiten, Freiheit und Frieden voranzubringen. Und die grösste Macht der Freiheit ist es, die schöpferischen Gaben von Männern und Frauen vom Geldscheffeln abzulenken und darauf zu richten, den Frieden zu verfolgen. Das ist die Zukunft, die wir für Sie wählen. Gute Nacht und möge Gott Amerika auch weiterhin segnen.